Kreativer Impuls 5. April 2016

 

Es ist Frühling und vielleicht planst Du schon Deinen Frühjahrsputz bzw. putzt schon wie wild in allen Ecken Deiner Wohnung.

 

Und wie steht es mit dem Frühjahrsputz in Deinem Inneren?

Ist da alles aufgeräumt und abgestaubt oder wäre es vielmehr an der Zeit auszumisten, z.B. Stress, "Altlasten", Groll, Trauer, alte Glaubenssätze (z.B. "Ich kann das nicht" oder "Es ist nicht genug") oder Fremdes (z.B. übernommene Gefühle oder Werte)?

 

Die innere Reinigung ist mindestens so wichtig wie die äußere...

 

Ohne innere Reinigung können Symptome wie z.B. Erschöpfung (= stockende Lebensenergie), Angetriebensein und hohe Erregung, Druck, Schmerzen und Krankheiten entstehen.

 

Eine innere körperliche Reinigung kannst Du erfahren, indem Du z.B. eine Entgiftungswoche machst, in der Du Deinem Körper etwas Gutes tust und kein Weizen, Weißmehl, Zucker isst (Literaturtipp: Simple Detox von Marion Grillparzer). Man hat herausgefunden, dass der Körper nach 2 Tagen ohne Zucker von alleine entgiftet.

 

Eine zusätzliche Möglichkeit bzw. ein anderer Zugang zum inneren Frühjahrsputz ist das innere kreative Entgiften und Entschlacken.

Vielleicht fragst Du: "Warum kreativ"?

 

Ein paar Sätze über den Zusammenhang zwischen kreativem Ausdruck und Entgiftung :

Kreativität bringt die Lebensenergie ins Fließen und Kreativität bewegt möglichen emotionalen, geistigen und körperlichen Stau bzw. Blockaden.

Durch den kreativen Aus-druck (Tanzen, Schreiben, Tönen, Klingen, Malen, Gestalten, Theater spielen etc.) drückt etwas von innen nach außen und wird somit sichtbar, hörbar, spürbar und verwandelbar. So findet angestaute verborgene Energie, die im Inneren wirkt einen Ausgang - genau wie bei der Entgiftung. Stress, Gewalterfahrungen, „Altlasten“, Fremdes und unterdrückte Gefühle (v.a. Wut, Trauer, Schuldgefühle, Scham, Angst) können in unserem Inneren wie Gift wirken, was sich dann in Symptomen wie Druck, Stress, Schmerzen, hohe Erregung bzw. Angetriebensein, Antriebslosigkeit, Erschöpfung, Depression auswirken kann. Die Kreativität wirkt dabei wie ein Ventil von innen nach außen.

 

Pablo Picasso drückt das folgendermaßen aus:

"Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele".

 

 

Ich entgifte im Moment sowohl körperlich als auch kreativ. Es ist nicht ganz leicht, denn der Zucker fehlt mir :-( doch ich spüre Erleichterung und mehr Lebendigsein.

 

Hier ein paar praktische kreative Impulse und Spiele zur Entgiftung:

  • Atemmeditation: Beobachte ein paar Minuten Deinen Atem, wie er in Dich und Deine Lungen strömt und kurze Zeit später Deinen Körper - etwas angewärmt - verlässt. Begleite dann Dein Einatmen von Anfang bis Ende mehrere Male; mache dasselbe mit Deinem Ausatmen. Jedes Mal wenn Du einatmest, dann denke "Ich atme Liebe ein" (oder etwas anderes, das Dich nährt, z.B. Zuversicht, Kraft, Licht) und wenn Du ausatmest: "Ich atme Überflüssiges aus". Spüre die Liebe oder die gute Nahrung, die in Deinen Körper strömt und spüre das Loslassen dessen, was Du nicht mehr brauchst.                                                                                                                   
  • Kläranlagenspiel: Schreibe morgens nach dem Aufwachen 10 Minuten unzensiert alles auf, was Du gerade denkst. Setze dabei den Stift nicht ab. Wenn Du nicht weiter weißt, dann schreib: "Ich weiß gerade nichts mehr" oder "Im Moment denke ich nichts". Schreibe diese oder ähnliche Sätze so lange bis Du wieder etwas denkst...
  • Variante: Schreibe Deine Gedanken auf eine Kassenrolle. Markiere danach die nahrhaften Gedanken, die Dir Lebensenergie verschaffen mit einer Farbe und die Gedanken, die Dich schwächen mit einer anderen Farbe.

 

  • Körper ausstreichen: Stelle Dir vor, Du hättest eine weiche Bürste in der Hand und würdest Deinen Körper ausstreichen. Die Richtung ist dabei stets von oben nach unten, hin zu Körperöffnungen oder aus dem Körper hinaus: vom Kopf Richtung Ausscheidungsorgane, vom Hals, über Schultern, Arme, Hände und darüber hinaus und von den Oberschenkeln zu den Füßen und darüber hinaus

 

  • Schüttelmeditation: Stelle Dich schulterbreit mit leicht gebeugten Knien hin und beginne zu schütteln und zu schlackern. Schaue ein paar Minuten wie sich Dein eigener Schüttelrhythmus entwickelt. Stelle Dir dann vor, Du würdest auf einem Komposthaufen stehen und Du kannst alles, was Du nicht mehr brauchst, was Dich nicht nährt, Überflüssiges an ihn abgeben. Trommelmusik kann Dich dabei unterstützen. Vielleicht magst Du Dich am Ende bei Mutter Erde für ihre Transformationskraft bedanken...

 

  • Gefühle kreativ ausdrücken: Male - jenseits von schön oder hässlich - Deine kleine oder große Traurigkeit, Sehnsucht oder Wut oder lasse sie mit einem Instrument erklingen oder schreibe dem Gefühl ein Gedicht bzw. Brief.

 

  • Getanzter Frühjahrsputz: Am Freitag, 8. April machen wir zusammen Frühjahrsputz bei I-DANCE-IT-(Y). Sei dabei!

 

  • Schnupperaktion Frühjahrsputz: Im April können 4 Menschen bei mir den Frühjahrsputz buchen, d.h. sie können dreimal in die Kreative Einzelbegleitung schnuppern, meine Arbeitsweise kennenlernen und zusammen mit mir putzen...

 

 

P.S. Übrigens wirkt Dein innerer Frühjahrsputz auch auf Deine Umgebung, d.h. Du betreibst somit aktiven Umweltschutz und leistest einen Beitrag für den Weltfrieden... ;-)

 

 

 

 

 

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